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Wie wurde diesen Informationsbedürfnissen bisher nachgekommen?
Bis 1993 waren europäische Entscheidungsträger und Experten
im Bereich des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes hauptsächlich
auf Informationen aus amerikanischen Untersuchungen angewiesen, da nur
wenige europäische Studien zur Verfügung standen. Hinzu kam,
dass die Studien oft uneinheitliche Methoden verwandten. Daraus resultierte
die Tatsache, dass die Studienergebnisse nicht vergleichbar und demzufolge
keine zusammenfassenden Schlüsse gezogen werden konnten.
Dem wurde Rechnung getragen, indem die Europäische Union im Jahr
1993 das APHEA-Forschungsprogramm (Kurzzeitwirkungen von Luftverschmutzung
und Gesundheit: Ein europäischer Ansatz) implementierte [3]. Im Rahmen
dieses Programms wurden in europäischen Städten Untersuchungen
zur Wirkung von Luftverschmutzung auf die Gesundheit der Bevölkerung
unter standardisierten Bedingungen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden
der wissenschaftlichen Öffentlichkeit über Publikationen in
Fachzeitschriften zugänglich gemacht.
APHEA war jedoch ein zeitlich begrenztes Forschungsprogramm und somit
nicht angelegt, für Entscheidungsträger und Experten des umweltbezogenen
Gesundheitsschutzes eine kontinuierliche Informationsbasis zu schaffen.
Auch war es nicht ausgerichtet, die Informationsbedürfnisse der breiten
Öffentlichkeit zu befriedigen.
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